BayernNetzNatur-Projekt „Netzwerke für den Kiebitz“

Chiemsee

Noch vor 50 Jahren war der Kiebitz ein Allerweltsvogel, der fast überall auf den Feldern und Wiesen in Deutschland häufig anzutreffen war. Heute ist er genauso wie viele andere Vogelarten aus der Agrarlandschaft weitgehend verschwunden und gehört mittlerweile zu den bedrohten Arten. Sein Bestand ist in den vergangenen 20 Jahren trotz zahlreicher Schutzmaßnahmen um 90 % zurückgegangen. Die Brutzeit ist je nach Witterung von März bis Juli.

Seit 2019 gibt es das BayernNetzNatur-Projekt „Netzwerke für den Kiebitz.

Die Gemeinde Breitbrunn a. Chiemsee möchte die Kiebitzbetreuer unterstützen und bittet die Bevölkerung, in der Zeit vom 1. März bis 31. August in den ausgewiesenen Vogel- und Bodenbrüterschutzgebieten Rücksicht zu nehmen und die Hinweistafeln zu respektieren. Das heißt Ruhe zu bewahren, sich nur auf befestigten Wegen zu bewegen, Graswege, Felder, Äcker und Feldraine nicht zu betreten und Hunde an einer kurzen Leine zu führen.

Artikel veröffentlicht am 23.02.2021 von VG Zeitung der VG Breitbrunn a. Chiemsee 2 / 2021