Ausgebremst

Chiemsee

Es sind schon über zwei Monate vergangen, seit der Coronavirus auch das Leben im Kinderhaus wieder einmal ausgebremst hat.

Kindergarten, Krippe und Hort sind geschlossen bzw. laufen nur im Notbetrieb. Eltern, die Arbeiten müssen und keine andere Möglichkeit der Kinderbetreuung finden, können ihre Kinder in die Notbetreuung bringen.

Da, wo sonst Kinderlärm, Fußgetrappel und Gesang das Haus erfüllt, herrscht wieder weitgehend Stille.

Also ist erneut ganz besondere Kreativität des Kita-Personals gefragt, die auch auf Distanz funktioniert, vom Kinderhaus in das Zuhause der Familien:

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Alle Kindergarten-, Hort- und Krippenkinder bekamen Post aus dem Kinderhaus (per Brief oder Email) mit Geschichten, Bastelanleitungen, Ausmalbildern oder Ideen zur Freizeitgestaltung.

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Die Antworten, z.B. in Form von Schneemannbildern, hängen an den Fenstern. Dort können sie bei einem Spaziergang bewundert werden.

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Kontakt mit den Eltern wurde per Telefongespräch gehalten.

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Die Schlaufüchse (Kinder die ab September zur Schule gehen) durften sich, als Einstieg in ihre besondere Zeit, im Kinderhaus „Schatzkisten" abholen, die vielerlei Material zum Gestalten und Verzieren enthielten.

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Am Unsinnigen Donnerstag war für jedes Kind am Kindergarten eine Tüte mit kleinen Überraschungen zum „Fasching-to-go" bereit.

Mit diesen und ähnlichen Aktionen versuchen wir die Zeit des Lockdowns zu überbrücken und freuen uns, wenn wir wieder in den „Normalbetrieb" wechseln dürfen.

Sabine Stieb für das Kinderhausteam St. Johannes und bleibt's alle g'sund.
Artikel veröffentlicht am 23.02.2021 von VG Zeitung der VG Breitbrunn a. Chiemsee 2 / 2021